Mein Training

Ganzheitliches Training

ReitlehrerinIm Vordergrund steht- wie die Grundidee der Klassischen Reitlehre- die Gymastizierung des Pferdes zur Gesunderhaltung. Denn wie die klassische Reitlehre bereits vor langer Zeit erkannte, ist das Training des Pferdes das Mittel ein Pferd so zu fördern, dass es sich in seiner Individualität und Veranlagung entfalten kann. Der Körper wird durch das Training so geformt, dass er gesund bleibt.   

 

  1. Die Ausbildung

    gewaltfreies Lernen

    Gerne helfe ich Ihnen bei der Ausbildung Ihres Pferdes – seinen individuellen Veranlagungen entsprechend. Bei der Ausbildung in der Dressur, angelehnt an die klassische Reitkunst, lege ich besonderen Wert auf gewaltfreies Lernen. Denn nur mit einem vertrauensvollen Umgang sowie positiven Erlebnissen, erreicht man ein zufriedenes und losgelassenes Pferd als Partner, das sich auf seine tägliche Arbeit freut.

    Die Möglichkeiten und Wünsche des Reiters werden mit den Fähigkeiten des Pferdes in Einklang gebracht. Das Ergebnis ist:

    • optimale und gezielte Gymnastizierung für Pferd und Reiter
    • ein gesundes, elastisches und gut bemuskeltes Pferd
    • zufriedene, vertrauensvolle Durchlässigkeit
    • Stressabbau und Gesundheit für Reiter und Pferd
    • die Verbesserung der individuellen Grundgangarten und Gangentfaltung
    • ein Pferd, das gerne sein gesamtes Potential und seine besondere Ausstrahlung entfaltet

     

    Je nach Ausrichtung und Wünschen des Kunden wird ein individueller, auf das Pferd- Reiter- Paar abgestimmter Trainingsplan erarbeitet.

  2. Spirit of Elke – Frag dein Pferd

    Pferde haben Spaß am Training

    Dass Pferde Spaß am Training und am Umgang mit ihren Menschen haben, ist vielen gar nicht bewusst. Genau wie Hunde suchen Pferde die Aufmerksamkeit „Ihres“ Menschen und freuen sich täglich ihr Bestes für ihn geben zu dürfen. Wenn dies nicht der Fall ist, scheinen in der Vergangenheit Komplikationen aufgetaucht zu sein, welche die Beziehung nachhaltig stören. Diese gilt es im Sinne einer artgerechten Partnerschaft zu beheben, damit keine Aggressionen und Auffälligkeiten mehr auftauchen.

    Vertrauen ist wichtig

    Das Wichtigste für „Mein Training“ ist mir, das Pferd in „seiner“ Sprache dort abzuholen, wo es ist, um ihm zu vermitteln, wie viel Spaß es macht, gemeinsam etwas zu erreichen. Eine vertraute Partnerschaft ist etwas ganz besonderes und insbesondere auf hohem Leistungsniveau unabdinglich. In der Partnerschaft mit Phöbus, meinem Grand Prix Pferd, hat sich der Sport aufgrund unseres Vertauensverhältnisses „ergeben“. Niemals hätte ich riskiert das Vertrauen dieses wunderbaren, faszinierenden Tieres, für den Sport zu verlieren. Phöbus dankt es mir heute noch mit mittlerweile gesunden 27 Jahren!

    Das Pferd spricht eine andere Sprache

    Die meisten Probleme zwischen Pferd und Reiter entstehen durch Missverständnisse. Das Tier spricht eine andere „Sprache“ als der Mensch. Dieses grundsätzliche Missverständnis muss beseitigt werden, um eine harmonische Partnerschaft zwischen Mensch und Tier zu entwickeln. Folgendes Beispiel veranschaulicht dies:

    Zwei Lebewesen sprechen zwei unterschiedliche Sprachen. Das Eine ist der „Chef“ (Mensch), der dem Anderen (Pferd) sagen will, was er tun soll. Der Chef sagt es dem Anderen, dieser möchte so gerne das tun was der „Chef“ sagt, versteht ihn aber nicht. Der „Chef“ sagt es wieder und wieder, der Andere ist sehr bemüht zu verstehen was er tun soll und motiviert, doch hat leider keine Chance zu verstehen, was er tun soll. Irgendwann wird der „Chef“ böse und reagiert dementsprechend. Der Andere ist total verzweifelt. Dadurch, dass der Andere nun zu unrecht bestraft wird, wird er ebenfalls aggressiv.

    Der „Chef“ ist der Mensch, der „Andere“ ist das Pferd. Das Pferd hat keine Chance zu verstehen was es tun soll, obwohl es gerne den Anforderungen des Menschen folgen würde. Letztendlich entstehen Missverständnisse, wodurch Aggressionen sowie Gewalt folgen. Das Pferd ist dabei am Ende das böse „falsche“ Pferd.

  3. Ganzheitliches Training

    Missverständnisse

    Um diese Missverständnisse zu vermeiden, arbeite ich in meinem Training ganzheitlich. Das bedeutet, dass der Unterricht je nach Bedarf nicht nur auf dem Pferderücken stattfindet. Denn die richtige Körpersprache zwischen Mensch und Tier ist der erste Baustein.

    Was sage ich meinem Pferd mit meiner Körperhaltung?

    Bodenarbeit und Umgang mit dem Pferd sind essentiell für einen glücklichen Umgang. Denn wenn ein respektvoller Umgang miteinander am Boden gewährleistet ist, ist das Pferd gelassen und sicher, sodass man problemlos in den Sattel steigen kann. Denn das Pferd bekommt Sicherheit und Klarheit und ist zudem motiviert und geduldig auf meine Anweisungen zu warten.

    Loben statt Strafen

    Leider ist es oftmals auch heute noch so, das versucht wird ein Pferd mit „Strafen“ zu erziehen oder zu formen. Diese Vorgehensweise ist keineswegs mein Weg. Denn Tatsache ist, dass ein Pferd viel leichter lernt, wenn es sich wohlfühlt und für jeden neu erlernten Schritt besonders belohnt wird. Dadurch bekommt das Tier im Laufe der Zeit mehr und mehr Spaß am Umgang mit seinem Menschen, wodurch es noch motivierter wird. Dasselbe trifft auf uns Menschen zu. Tritt ein unerwünschtes Verhalten auf, wird dieses ignoriert und im weiteren Schritt „fragen“ wir das Pferd erneut, indem wir ihm noch einmal alles zeigen. Sollte das Pferd nach wiederholten Versuchen immer noch nicht verstanden haben, was ich von ihm möchte, gilt es mein „fragen“ zu überdenken, den Lernschritt gegebenfalls zu vereinfachen, und schlussfolgernd möglicherweise eine Stufe zurück zu gehen.

  4. Methodik

    Zielorientierte Trainingsplanung

    Das „Rezept“ für eine kontinuierlich gute Steigerung der Leistungen ist ein individuell abgestimmtes Trainingssystem. Seit 2006 unterrichte ich ebenfalls in den europäischen Nachbarländern regelmäßig Dressurreiter, meist Multiplikatoren, Profis, aber auch sonstige Sport und Hobbyreiter. Durch diese regelmäßige Zusammenarbeit war es möglich, zahlreiche Erfolge meiner Reiter erleben zu dürfen, bis hin zu internationalen Championaten (U25 GB).

  5. Gangpferdespezifisches Training

    Barockpferde

    Elke arbeitet seit 2000 mit Barockpferden. 2001 bekam sie ihren ersten Andalusierhengst Molinette, den sie in Malaga fand. Mit Molinette war sie zu Gast beim Pferdemusical „Zauberwald“ (GOA) und war Mitbegründerin der PRE Quadrille „El Andaluz“. Während Ihrer Zeit in Potsdam und Berlin hatte sie diverse Andalusier zur Ausbildung. Außerdem etablierte sich in den letzten Jahren eine Zusammenarbeit mit namhaften Züchtern direkt in Spanien. 2010 erwarb sie ihr absolutes Traumpferd Nuestro Torrehermosa. Diesen, zunächst schwierigen Junghengst, entwickelte sie vom „typischen“ spanischen Bewegungsablauf, zu einem wundervollen, motivierten Traumpferd, das lernte durch den gesamten Körper zu schwingen. Auch ein Barockpferd wird von Elke nach klassischen Grundlagen ausgebildet. Die Hauptaufmerksamkeit liegt hier bei der Erarbeitung der Losgelassenheit als Grundlage für die weitere Arbeit. Das Pferd lernt vertrauensvoll über den Rücken an die Hand heranzutreten, um nach und nach die Entfaltung der Schubkraft zu erarbeiten. Gleichzeitig wird es dazu motiviert, beide Körperhälften ausgewogen zu belasten, um eine gleichmäßige Bemuskelung aufzubauen. Ist das Ziel erreicht, kann mit versammelnder Arbeit begonnen werden:
    Das Pferd setzt die erarbeitete Schubkraft in Tragkraft um und verlagert mehr Gewicht auf die Hinterhand. Im Endeffekt ist das Pferd versammelt und kann seine gesamte Ausstrahlung sowie sein Potenzial entfalten. Dieser Prozess dauert abhängig von Alter, Belastbarkeit und Trainingszustand des erwachsenen Pferdes, idealerweise ca. 2 Jahre. Ist das Pferd bei Beginn jünger, muss für die einzelnen Phasen deutlich mehr Zeit eingeplant werden. Für ein gerade angerittenes Jungpferd bis hin zur versammelten Arbeit sind es in der Regel ca. 4 Jahre. Das Ergebnis ist in Nuestros Video zu sehen.

    Islandpferde / Gangpferde

    Bereits seit 2000 arbeitet Elke mit Islandpferden. Denn ihr damaliger Sponsor bat sie ihm beim Training seiner beiden Islandpferde behilflich zu sein, da es immer wieder zu Rittigkeitsproblemen kam. Zunächst hatte er große Hemmungen Elke um diesen Gefallen zu bitten, weil er sich schwer vorstellen konnte, dass eine international erfolgreiche Grand Prix Reiterin ein Islandpferd in Beritt nimmt. Für Elke ist jedoch am wichtigsten, dass jedes Tier ernst genommen wird und nach seinen Fähigkeiten Unterstützung findet, egal aus welcher Zucht es kommt. Nach Individuellem Unterricht und Beritt folgten, aufgrund der großen Resonanz, erste Lehrgänge und Seminare für Islandpferde. Elke betreute Freizeitreiter, Anfänger aber auch Fortgeschrittene Reiter. Elkes Schwerpunkt bei der Arbeit mit dem Islandpferd war von Anfang an das dressurmäßige gymnastizieren der Gangpferde. Elke arbeitete mit den ihr anvertrauten Pferden, nach der klassische Reitlehre, was zu Beginn bei einigen „Islandpferdetrainern“ zu Unmut führte, weil sie der Meinung waren, dass ein Islandpferd „anders“ gearbeitet werden muss. Doch ihre kontinuierlich, gute Arbeit der Pferde über den Rücken gaben Elke recht. Neben vielen Erfolgen, die Ihre Reitschüler in der Zwischenzeit durch die Verbesserung der Rückentätigkeit im Sport erzielten, entwickelte sich der Gangpferdesport in dieselbe Richtung. Heute werden alle guten Sportpferde „über den Rücken“ geritten.

    Ihr Ansprechpartner für die Dressurarbeit mit Ihrem Islandpferd

    Elke steht Ihnen gerne für Seminare zur Förderung der Durchlässigkeit und der Dressurarbeit mit dem Islandpferd (Gangpferd) zur Verfügung. Das Training hierzu richtet sich genau nach den gangpferdespezifischen Bedürfnissen und deren Umsetzung in den fünf Gangarten.

    Pferdesportveranstaltungen mit Gangpferden

    Elke nahm an diversen Pferdesportveranstaltungen mit Islandpferden teil und wurde in den letzen Jahren immer wieder für Reitkurse und Beritt gebucht. Zudem ist sie Mitglied im Showteam „Wäller Wind“ und hat unter anderem mit dem Hengst „Hrafn von der Retzenhöhe“ der im Besitz vom Hofgut Birkholz (Sabine und Janina Czudnochovski) ist, 2011 an der Hop Top Show der „Equitana“ teilgenommen. Außerdem repräsentierte sie das Islandpferd (WM) auf diversen Pferdesportveranstaltungen wie z.B. München Riem und hatte weitere Auftritte mit dem Showteam „Wäller Wind“ bei hochkarätigen Turnieren wie Wiesbaden Schlosspark, Frankfurter Festhalle uvm. Seit 2013 besitzt Elke den Fünfganghengst „Freyfaxi von Faxabol“. Auch im Bereich Gangpferde kann Elke Ihnen ein gesamtes Leistungspaket, abgestimmt auf Ihr Pferd und Ihre Wünsche, anbieten.

  6. Reitsport für Reiter mit Behinderung

    Erfolge im Behindertenreitsport

    Durch Ihre pädagogische Ausbildung und die Arbeit im Kinder und Jugendhaus Funk, in dem Elke mit traumatisierten jungen Menschen arbeitet, besteht ein großes Interesse für alle Menschen. Elke besitzt die Zusatzqualifikationen des deutschen Kuratoriums für Therapeutisches Reiten im Bereich „Heilpädagogisches Reiten“ und Reiten als Sport für „Behinderte“. Selbstverständlich steht Elke Ihnen mit ihrem gesamten Leistungspaket auch in diesem Bereich zur Verfügung. Das Therapeutische Reiten wird von ihr schon seit mehr als 25 Jahren angeboten. Neben der Grundausbildung, abgestimmt auf die individuellen Bedürfnisse, wird Ihnen in allen Bereichen und Fragen Unterstützung geboten. Elke betreute und begleitete Reiter mit verschiedenen Behinderungen auf nationalen, aber auch internationalen Turnieren, u. a. eine britische Para-Reiterin zum internationalen Championat in Mannheim.

  7. Das Angebot