Über mich

Elke Funk mit Pferd

Elke Funk

Vom kleinen Mädchen, das sich nichts sehnlicher als ein eigenes Pferd wünschte, bis zur international erfolgreichen Profireiterin war es ein weiter Weg. Der Reitsport hat mich mein Leben lang begleitet und viele Turniere, Prüfungen und Ausbildungen halfen mir dazu, dass ich heute erfolgreich als Reittrainerin arbeite. 

 

  1. Weiteres über Elke Funk

    Pferde begeisterten mich schon immer

    Meine Leidenschaft für Pferde entwickelte ich schon sehr früh. Obwohl ich nicht aus einer Reiterfamilie komme, wünschte ich mir bereits als kleines Mädchen Reitstunden. Doch leider wurde mir immer gesagt, dass ich zu klein sei, bis ich eines Tages meine erste Reitstunde bekam und überglücklich war.
    Als Jugendliche erfüllte sich mein so lang ersehnter Traum: ich bekam mein erstes Pferd, mit dem ich auch erste Erfolge im Turniersport erlangte. Mein Weg führte mich zunächst über den Ponyspringsport. Zum Dressurreiten kam ich, als ich mein erstes Großpferd zum Dressurpferd ausbildete.
    Es folgten viele Turniere auf verschiedenen Pferden, teilweise wurden sie mir zur Verfügung gestellt. Als ich mit dem Studium begann kam Phöbus in mein Leben.
    Ich entdeckte ihn auf einer Auktion und verliebte mich in dieses wunderschöne aber recht schwierige junge Pferd. Nachdem ich Phöbus „im Ring“ nicht ersteigern konnte, weil ich einfach nicht genug Geld hatte, trafen viele Zufälle zusammen und ich konnte Phöbus auf der Stallgasse kaufen.
    Meine damalige Trainerin und der Auktionsleiter meinten nur: „den musst Du schnell abholen, sonst überlegen die Besitzer es sich noch anders!“
    Gesagt, getan. Eine Freundin brachte den Anhänger auf halbem Weg und Phöbus zog in der gleichen Nacht noch um. Was dann folgte wäre ein Buch wert.
    Phöb war im ersten halben Jahr für mich nicht reitbar, aber wir schafften es dann doch. Er entwickelte sich in den folgenden Jahren vom völlig durchgeknallten Pferd zu einem wunderbaren Reitpferd.

    Es folgte die Teilnahme am Bundeschampionat als 6 jähriges Dressurpferd, erste M Siege, achtjährig war Phöb die Nummer Vier der hessischen Top Ten.

    Sozialpädagogischer Werdegang

    Neben dem Reiten habe ich auch einen sozialpädagogischen Werdegang. 1991 studierte ich Sozialwesen an der Fachhochschule Wiesbaden. Durch diesen Weg eröffneten sich mir weitere Türen. Ich machte 1992 die Prüfung zur „Ausbilderin im Therapeutisches Reiten“ des DKTHR und erweiterte dies 1995 zur „Reitpädagogin“. Von da an verknüpfte ich diesen Weg mit meiner Leidenschaft für Pferde. Im Frühjahr 2006 übernahm ich als Geschäftsführerin das Kinderhaus Funk, wo wir regelmäßig Therapeutisches Reiten anbieten.

    Therapeutisches Reiten

    Nachdem ich im Kinderhaus für traumatisierte Kinder und Jugendliche meiner Eltern „mit aufgewachsen“ war hatte ich einen engen Bezug zur sozialen Arbeit. Nach meiner Ausbildung zur staatl. anerkannten Erzieherin absolvierte ich ein Studium im sozialen Bereich welches ich mit meiner Diplomarbeit „Von der Couch aufs Pferd: Heilpädagogisches Reiten mit verhaltensauffälligen Kinder und Jugendlichen“ mit „sehr gut“ abschloss.
    Nebenbei absolvierte ich die Ausbildungen und legte ich die Prüfungen des Deutschen Kuratoriums für therapeutisches Reiten : „Reiten als Sport für Behinderte“ sowie „Heilpädagogisches Reiten“ erfolgreich ab.
    Seither verbinde ich meine Leidenschaft für das Pferd mit meiner Berufung im sozialen Bereich. Anfang 2006 übernahm ich das Kinderhaus meiner Eltern in der Funktion der Geschäftsführerin.

  2. Internationale Grand Prix Platzierungen

    „Elke hat recht erfolgreich die deutschen Farben vertreten“

    – Holger Schmezer(†2012) ehm. Bundestrainer der Dressurreiter, Frühjahr 2005

    Als „normaler Mensch“ war mein Weg bis zum internationalen Grand Prix Erfolg nicht einfach.
    Dank viel toller Unterstützung meiner Eltern und Förderung durch die besten Trainer der Welt wurde mein Traum wahr, den ich schon als kleines Mädchen hatte.
    Durch verschiedene Fördermaßnahmen und Lehrgänge durfte ich Conrad Schuhmacher kennenlernen, der mich völlig uneigennützig auf meinem Weg unterstützt hat.
    Am Deutschen Olympiade Komitee für Reiterei (DOKR) durfte ich an wunderbaren Lehrgängen u.a. bei Klaus Balkenhol und Jean Bemelmanns teilnehmen, die mich im Winter 1998- 1999 in diesem Rahmen auf meinen ersten Grand Prix vorbereiteten.
    Mein erster GP erfolgte im Frühjahr 1999, meine erste Platzierung erhielt ich auf Schloss Wickrath kurz darauf.
    Wenige Wochen später durfte ich mein erstes internationales Championat in der Schweiz reiten und kam mit meiner ersten internationalen Platzierung nach Hause.

    Global Dressage Forum

    Regelmäßig nehme ich als Mitglied im internationalen Dressurreitclub beim Global Dressage Forum Teil.
    Hier treffen Sich internationale Reitrichter und -trainer jährlich für 2-3 Tage. Dort werden neue Tendenzen und Themen besprochen, die aktuelle Entwicklung des Dressursports ist dabei im Fokus.