Dressurreiten

Das Pferd als Partner beim Dressurreiten

Reiterin

Beim Dressurreiten steht für mich das Pferd als Partner im Vordergrund. Wenn die Beziehung zwischen diesem und dem Menschen gut funktioniert, ergibt sich der Sport von selbst. Die Methoden des Trainings für das Dressurreiten gehen auf die klassische Reitlehre zurück, wobei mir insbesondere die Gesundheit des Tieres wichtig ist. In der Skala der Ausbildung kann ich zu jeder Tages- und Nachtzeit wechseln und Ihnen alle ihre Fragen bezüglich des Pferdesports beantworten.

  1. Das Dressurreiten

    Dressurreiten erhält die Gesundheit des Pferdes

    Das Dressurreiten war schon ursprünglich dazu gedacht, die Erhaltung der Gesundheit des Pferdes zu fördern. Genauso wie für Menschen ist Bewegung bei Tieren auschlaggebend für ein rundum glückliches Wohlbefinden. Deswegen sollte jeder Reiter das Ziel verfolgen mit dem Dressurreiten den Pferdekörper so zu trainieren, dass er optimal funktioniert. Dazu müssen weder Pferd noch Reiter Höchstleistungen erbringen, sofern kein Turnierreiten angestrebt wird. Maßgebend ist, dass das Pferd gesund und gleichmäßig auf 4 Füßen läuft. Dabei kann es trotz guter Pflege vorkommen, dass es kleine gesundheitliche Defizite wie Knieschmerzen oder Rückenschmerzen hat. Da lässt sich wieder gut der Mensch als Vergleich heranführen, der ebenfalls über leichte Schmerzen in unterschiedlichen Körperregionen klagt. Diese gilt es, beispielsweise mit dem Dressurreiten, durch gezieltes Training auszugleichen. Dadurch kann ein Pferd, das auf den ersten Blick wirkt, als würde es in keinem Turnier mehr platziert werden, wieder in Top-Form gebracht werden.

    Lieber einen Gang zurückschalten

    Beim Aufbau eines Pferdes denke ich immer in 3 Monatsschritten, in denen sich die Bänder und Muskeln auf die Belastung einstellen. Wichtig ist dabei, niemals sein Tier zu überfordern, sondern lieber einen Gang zurückzuschalten. Tatsächlich ist es so, dass dabei keine Zeit verloren geht, sondern das Gegenteil der Fall ist. Denn Fakt ist, wenn ich eine gewisse Zeit mit einem Tier gearbeitet und dabei die Basisarbeit optimiert habe, ohne schwere Dressurbestandteile wie Seitengänge, dann stimmt die Basisarbeit sowie die Durchlässigkeit soweit, dass beispielsweise Seitengänge unproblematisch sind.

    Beispiel von Elke Funk mit Phöbus

    Als mein Pferd Phöbus 6 Jahre alt war, habe ich ihn für die Qualifikation an einem Sonntag angemeldet. Obwohl er bis zum Dienstag zuvor nicht einen Seitengang gegangen ist, hat er sich mit 8,0 qualifiziert. Grund dafür ist, dass ich zuvor die Durchlässigkeit soweit trainiert habe, dass Phöbus ein sehr gesundes Pferd war und somit Seitengänge leicht erlernte.

  2. Eine verständnisvolle Beziehung ist das A und O

    Die Beziehung zwischen Mensch und Tier

    Pferde geben beim Dressurreiten gerne das allerbeste für seinen Reiter. Vergleichen kann man das mit Hunden, denn die leben ebenfalls nur dafür, um die Aufmerksamkeit seines Herrchens oder Frauchens zu bekommen. Tritt der Fall ein, dass Pferde dies nicht tun, sind sie vom Menschen in der Vergangenheit falsch behandelt worden.

    Verständnis anstelle Gewalt

    Häufig sind Verständnisschwierigkeiten ein ausschlaggebendes Problem. Denn der Reiter muss beim Dressurreiten die Sprache des Pferdes lernen und so reagieren, dass das Pferd ihn versteht. Ansonsten können leicht Aggressionen entstehen. Diese Situation ist vergleichbar mit zwei Menschen, die eine unterschiedliche Sprache sprechen. Wenn beide bei Ihrer Sprache bleiben und dennoch verlangen, dass der gegenüber sie versteht, schaukelt sich das irgendwann so hoch, dass einer von beiden aggressiv wird und zuschlägt, weil er nicht weiß, wie er sich ansonsten durchsetzen soll.

    Körpersprache und Durchsetzungsfähigkeit

    Leider ist heutzutage in vielen Dressurställen die Atmosphäre geladen, da die Tiere aggressiv sind, weil sie selten aus der Box rausgeholt werden. Ein weiteres Problem ist, dass viele Leute eine falsche Körpersprache in Bezug auf ihr Pferd haben. Dadurch fängt das Problem, vor dem tatsächlichen Dressurreiten, in der Box an.  Daneben gibt es viele weitere Situationen, in denen Missverständnisse eintreten können und wenn diese Grundlagen alle nicht gegeben sind, kommt es vor, dass die Beziehung zwischen Mensch und Pferd nicht ausreicht, um erfolgreich Dressur zu reiten. Denn der Reiter muss sich stets gegenüber dem Tier durchsetzen, was aber nicht mit Gewalt verwechselt werden darf. Gewalt sollte in Bezug auf Tiere niemals angewendet werden, weil diese jede aufgebaute Beziehung zerstört. Stattdessen sollte der Reiter verständnisvoll mit dem Tier umgehen. Der Leitsatz: Loben statt bestrafen! Trifft dabei stets zu. Ich möchte den Menschen beibringen ihr Pferd gut zu verstehen und es sportlich fit zu machen. Wenn sich herausstellt, dass das Training sehr erfolgreich ist, kann auch das Dressurreiten auf Turnierniveau angestrebt werden.

  3. Weiteres
    Neben dem Dressurreiten umfasst das Leistungsspektrum von reiteninharmonie.de die folgenden Bereiche: